DIY-Haustier: Suchteppich selber machen

Wer ab und zu “Der Hundeprofi” auf VOX schaut, hört Martin Rütter sagen, dass ein Suchteppich für den Hund Standard sei, jedes Mal, wird einer im TV gezeigt, und so ist es auch. Wer Katzen und Hunde hat, sollte mit derartigen Teppichen vertraut sein, sind diese doch ein probates Mittel, um unsere tierischen Freunde bei Laune zu halten und zu beschäftigen.

Nasenarbeit ist anstrengend und macht müde

Wer Tiersuchteppiche kennt, weiß vermutlich, dass je größer und detailreicher, desto besser, weshalb man schnell auf empfindliche Preise stoßen wird, soll das Produkt ordentlich sein. Manche Teppiche sind nicht robust genug, andere hingegen langweilig oder ungeeignet für das Haustier.

Wir stellen aus diesem Grund einen Klassiker vor, der die simpelste Version des Suchteppichs darstellt, und der trotzdem reichlich Abwechslung bietet. Ein leicht zu realisierendes Projekt für wenig Geld, das kaum Aufwand, Material oder handwerkliche Skills erfordert.

Bunter DIY-Tiersuchteppich

Tiersuchteppiche existieren in allen möglichen Formen und Ausführungen, wobei insbesondere Modelle mit vorgefertigten Fächern und dergleichen schnell uninteressant sind für smarte Tiere. Der Suchvorgang ist zu monoton und folgt stets dem selben Muster. Abwechslungsreicher sind Teppiche, bei denen Leckerlis frei und jedes Mal unterschiedlich verteilt werden können, und für eine solche Variante bieten wir die folgende DIY-Anleitung.

MATERIAL

  • Stoffreste
  • Gummimatte
  • Schere
  • Cutter bei Bedarf

Am besten im Hinterkopf behalten, dass Größe und Detailreichtum langfristigen Spielspaß gewährleisten, und die Gummimatte darf überdies stabil sein. Persönlich habe ich eine Badematte verwendet und alte, ausgediente Fließ-Decken, während sich aber genauso gut beliebige Stoffreste eignen. Was man halt zu Hause findet, sprich Handtücher, Leintücher, Decken, Shirts und Co.

Die gute Nachricht ist, dass der DIY-Suchteppich in die Waschmaschine kann. Die schlechte hingegen, dass das Teil schnell zu stinken beginnt, speziell allerdings, nutzt das Tier den Teppich mitunter als Unterlage zum Chillen. Zu langlebigen und robusten Stoffen zu greifen, ist daher keine schlechte Idee.

Mein Hund sieht es als positiv an, dass die Matte nach längst verzerrten Leckerlis duftet, und liebt es, darauf zu schlafen. Das darf dementsprechend bei der Materialwahl berücksichtigt werden.

DIY

Den Stoff in circa 15 bis 20 Zentimeter lange Streifen schneiden, die über eine Breite von 2 bis 3 Zentimeter verfügen. Und ist die Gummimatte größer, erfordert sie verständlicherweise mehr Stoffbahnen als eine kleine im Vergleich.

Bunter DIY-Tiersuchteppich Detailansicht

Kommen wir auf die Gummimatte zu sprechen, sind welche mit Löchern oder Netzen vorzuziehen, da es weniger Arbeit ist. Die Matte auf dem Bild hatte weder noch, es musste geschnitten werden, und das ging leicht von der Hand. Warum? Weil die Gummimatte superflexibel und weich ist und man problemlos mit Schere oder Cutter durchkommt. Darauf ist zu achten, wird selbst Hand angelegt.

Die Stoffbahnen werden nach der Schnürsenkelmethode in jeweils zwei Löcher eingefädelt und dann an der Oberfläche verknotet. Die Bahnen sind an der Oberfläche in etwa gleich lang und es wird so lange wiederholt, bis der Teppich fertig ist. Es darf außerdem variiert werden, was Abstände und Anzahl der Stoffbahnen betrifft, wobei mehr Bahnen, und das dicht eingefädelt, erhöhte Anstrengung beim Suchen bedeuten.

 

Das könnte dich auch interessieren …

2 Antworten

  1. Julia Raabe sagt:

    WOW! schöner teppich! bei dem Satz mit martin musste ich lachen. das sagt er echt oft. auf jeden fall sieht mein teppich leider nicht ganz so schick aus, weil ich alte shirts dafür verwendet habe und die matte auch nicht so gut war. trotzdem erfüllt sie ihren zweck und meine 2 kleinen wuffis lieben das. insbesondere aber, weil der teppich stinkt, genau wie du es sagst.

    hätte ich das mit der matte früher gesehen, wäre es sicher einfacher gewesen für mich. grundsätzlich ist der teppich aber im handumdrehen fertig und ich denke auch das alle hundebesitzer einen haben sollten. der beschäftigt die hunde

  2. Anyonym sagt:

    Sehe ich genau so. Suchteppiche sind Standard und gehören dazu. Wenig Aufwand und viel Nutzen!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.