DIY-Haustier: Haustierbett selber machen

Insbesondere große, komfortable Haustierbetten können ordentlich zu Buche schlagen. Häufig benötigt man auch mehrere davon, weil kein Haustier stets im selben Zimmer und an der gleichen Stelle liegt. Noch schwieriger wird es, sollen die Haustierbetten erstens zusammenpassen und zweitens zum Rest des Interieurs.

Wir zeigen im folgenden Artikel, wie man mit wenig Aufwand, ob Handwerk oder Finanzen, spielend leicht beliebig große Haustierbetten basteln kann. Diese sehen nicht bloß fancy und hochwertig aus, sondern sind überdies bequem.

Zwei aufeinandergestapelte Haustierbetten

Persönlich bin ich handwerklich geschickt, sprühe vor Originalität, meine Nähkünste können sich sehen lassen, und doch habe ich meistens weder Zeit noch Freude oder Nerven. Aufgrund dessen sind die Haustierbetten genau mein Ding. Das Nähen eines Bettes hat 30 Minuten in Anspruch genommen, und jeder kann das. Sogar Leute, die über bescheidene Näh- und DIY-Skills verfügen.

Mitunter der finanzielle Aufwand war minimal. Die alte Klappmatratze aus Schaumstoff hatte ich bereits und ich musste lediglich Stoffe besorgen. Zwei große Betten für meinen 35 kg schweren Hund haben zusammen nicht mal 10 Euro gekostet und passen wie die Faust aufs Auge vom Stil her in mein Wohnzimmer.

Der Stoff ist ein bestickter Brokat-Vorhang von Möbeldiscounter um die Ecke, einer war ausreichend, und besser und billiger geht wohl nicht, was?

MATERIAL

Was die Schaumstoffpolster angeht, ist alles erlaubt, was bequem ist für das Haustier und groß genug. Eckig ist besser als rund, weil es sich unkomplizierter überziehen lässt, und meine Polster stammen von einer ausgedienten Klappmatratze. Doch selbst wer keine hat, wird im Netz günstig Schaumstoffpolster finden.

Die Stoffe sollten geeignet und waschbar sein. Robust idealerweise und zudem in einer Farbe oder mit Print, wo der Dreck nicht sofort sichtbar ist. Denn ja, das Haustierbett wird nach einiger Zeit abgenutzt werden. Dessen muss man sich im Vorfeld bewusst sein.

ANLEITUNG

Das DIY-Prinzip ist schnell erklärt und einfach. Man nimmt den Schaumstoffpolster, schneidet den Stoff zu, dreht den Polster um und näht den Stoff an den Rändern entlang an den Polster an. Schaumstoff und Stopfnadel? Geht problemlos von der Hand, keine Sorge! Die Enden werden zuletzt wie bei einem Geschenk eingeklappt und eingenäht.

Bildanleitung für ein DIY-Haustierbett

Wie ich erwähnt habe, habe ich weder Zeit noch Freude oder Nerven für aufwändige DIY-Projekte, und wer so spartanisch vorgeht, wird entsetzt feststellen, dass das Bett schmutzig und schlussendlich nicht in der Waschmaschine waschbar ist. Der Stoff ist ja angenäht.

Wer den Stoff demnach waschen möchte, hat zwei Optionen. Die erste ist, den Stoff einzufassen mit einem Gummiband, auf dass eine Art Spannbettlaken entsteht. Relativ aufwändig für fortgeschrittene NähkünstlerInnen und eine Nähmaschine darf nicht fehlen.

Wer sich das Gummiband gerne antun will und versiert ist, darf sich im Netz über haufenweise Tutorials freuen, die zeigen, wie es geht.

Wer keinen Bock auf Gummi hat, für den gibt es eine andere Option. Sogenannte Dreh- oder Polsterstifte, wobei man durchaus einfallsreich sein muss bei der Suche nach diesen Produkten und die Bezeichnungen abweichen. Allem voran auf asiatischen Verkaufsplattformen, wo die Stifte vielfach günstiger sind als bei Amazon im Vergleich.

Ich habe den Stoff erst neulich von den Polstern getrennt, mir Drehstifte auf Temu bestellt und alles neu befestigt. Klappt einwandfrei, und nun kann auch ich die Bezüge in die Waschmaschine packen. Die Polsterstifte befestigen den Stoff genauso gut und können jederzeit hinein- und herausgedreht werden.

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