Wohnungs- und Hausputz mit System

Gerade frisch ins Jahr 2024 gestartet, haben einige von uns sicherlich große Ambitionen. Wohnungs- und Hausputz könnte einer der lobenswerten Vorsätze sein, und wie man das richtig anstellt, veranschaulicht der folgende Artikel. Denn verständlicherweise ist Putzen mit Plan besser als ohne.

Alles beginnt damit, sich die passenden Putzutensilien zu besorgen. Vieles im Eigenheim bedarf spezifischer Produkte, und ja, Allzweckreiniger ist nützlich, doch für etliche Vorhaben lediglich bedingt geeignet. Reinigungsmittel- und Utensilien können variieren, es kommt darauf an, was geputzt wird, und daher folgt eine Auflistung dessen, was grundsätzlich nicht fehlen sollte.

  • Staubsauger
  • Eimer
  • Lappen, Schwämme, Bürsten und Co
  • Handschuhe
  • Allzweckreiniger
  • Glasreiniger
  • Textilreiniger
  • Müllsäcke
  • ( Rohrreiniger/ Backofenspray/ Entkalker )

AUSMISTEN

Ausmisten ist für einige Menschen schwer und dennoch ein notwendiges Übel, um kein Leben als Messie zu fristen. Am besten wird systematisch operiert, wobei das Netz voll ist mit hilfreichen Tutorials, die sich geordnetem und gesittetem Aufräumen und Ausmisten zuwenden.

Bekanntermaßen ist das Loslassen von materiellen Besitztümern positiv für unsere Psyche, und das sagt nicht nur die “Aufräumvirtuosin” Marie Kondō. Indem man sich von unnützen Dingen verabschiedet, unabhängig davon, ob sie im Müll landen oder verschenkt und verkauft werden, befreit man sich selbst.

SYSTEMATISCH VORGEHEN

Comic-Bild mit diversen Putzmitteln- und Utensilien

Im Allgemeinen bewährt es sich, Fenster zuerst zu putzen und Gardinen zu waschen.

Danach folgt Staubwischen, wobei feuchte Lappen gefragt sind und weniger Staubwedel, mag es auch noch so toll sein, diese zu schwingen. Keine Ecke darf ignoriert werden und zeigt sich der Schmutz hartnäckig, hat man schließlich allerhand Reinigungsmittel zur Hand, die vorab bereitgestellt werden.

Anschließend sind Boden und Teppiche an der Reihe. Es wird gesaugt, gewischt und geklopft, was das Zeug hält, und nervigen Textilflecken geht es mit entsprechendem Reinigungsmittel an den Kragen.

Wird die besagte Reihenfolge eingehalten, ist das Putzen garantiert systematisch. Macht man jedoch lieber sein eigenes Ding, könnte es unter Umständen passieren, dass es aufwändiger ist. Denn wird der Boden vor dem Staubwischen gereinigt, hat es zur Folge, dass dieser gleich wieder verdreckt und alles von vorne beginnt.

BAD

  • Das Bad braucht eigene Reinigungsmittel, obgleich es abgesehen vom Glasreiniger in den meisten Fällen Allzweckreiniger tut. Das gilt mitunter für Waschbecken, Dusche, Badewanne und Toilette
  • Fliesen werden mit Allzweckreiniger oder Essigwasser abgewischt
  • Bei Fugen ist Vorsicht geraten, weil sie in der Regel säureempfindlich sind. Backpulver mit Wasser gemischt, ist hinsichtlich schonender
  • Wer Probleme mit dem Abfluss hat, liest am besten “Was tun bei verstopftem Abfluss?” auf unserer Plattform

KÜCHE

  • Für die Küche gelten ähnliche Kriterien wie für das Bad, was Fliesen und Fugen betrifft, während für bestimmte Anliegen wie Backofenreinigung spezifische Reinigungsmittel nötig sind
  • Der Kühlschrank darf abgetaut werden und natürliche Putzmittel wie Essig und Zitrone sind wie gemacht für eine intensive Reinigung
  • Wer viel Dreck im Backofen bei Seite schaffen will, greift zum ausgewiesenen, chemischen Reinigungsmittel. Wer mit weniger Power zufrieden ist, kann Natron oder Backpulver eine Chance geben
  • Das Ceranfeld wird bestenfalls bearbeitet mit Backpulver, Glasreiniger, Backofenspray, Zitronensaft oder Spülmaschinen-Taps, die im Wasser aufgelöst werden

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Eine Antwort

  1. BlogMaster24 sagt:

    Nette Zusammenfassung! Auch wenn mein Vorsatz für einen Neujahresputz bereits wieder verschwunden ist. Vielleicht 2025! 😄😄😄

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