Dunkle Farbwände: Mit diesen Tricks klappt es

 

Der Einzug in eine neue Wohnung steht an oder die Zimmer bedürfen einer Renovierung? Dazu gehört, auch den Wänden einen Anstrich zu verpassen. Doch müssen es nicht immer helle Wände in weiß oder die bunten grellen Farben sein – dunkle Farbwände können den Raum genauso gut verschönern. Allerdings sind hierbei mehrere Dinge zu beachten.

Soll besser der Profi ans Werk, so kann beispielsweise ein Maler in Berlin beauftragt werden. Nachfolgend alle Tipps für diejenigen, die ihren Wänden gern auch in Eigenregie eine tolle Farbe verleihen möchten.

Erster Schritt: Abkleben der Kanten

Ist bei den dunklen Farben mal etwas danebengegangen, wird dies schnell auffallen – im Vergleich zu helleren Farben fallen unsaubere Ränder hier besonders ins Auge. Daher ist es unerlässlich, noch vor Beginn des Anstrichs die Ränder möglichst sorgfältig abzukleben. Nur mit einer sorgfältigen Vorarbeit können verschmierte oder ungleichmäßige Kanten verhindert werden.

Tipp: Das Malerband erst einmal mit weißer Farbe überstreichen und diese trocknen lassen. Erst im Anschluss mit der dunklen Wandfarbe beginnen. Dieser zusätzliche Schritt soll verhindern, dass die Ränder aufgrund der getrockneten Farbe quasi versiegelt sind und keine dunkle Farbe unerwünscht unter das Band läuft.

Probeanstrich oder Farbtonkarten

Ein nützlicher Schritt, sofern die Farbe letztendlich doch nicht gefallen sollte: Ein vorheriger Probeanstrich. Der Farbton des getrockneten Zustands sieht nämlich anders als der nasse Farbton aus. In den meisten Fällen ist die getrocknete Farbe nämlich etwas heller!

Achtung bei Kreidefarbe: Diese erscheint im getrockneten Zustand wiederum etwas dunkler!

Stuhl mit Kreidefarbe bemalt

Alternativ gibt es in einigen Baumärkten auch sogenannte Farbtonkarten zum Mitnehmen. Auf diesen sind bereits die Farbtöne im “Original” dargestellt – sprich: Wie der Farbton letztendlich in getrocknetem Zustand an der Wand aussehen würde. Zuhause können die Farbtonkarten dann beispielsweise mit anderen Farben der Inneneinrichtung verglichen werden.

Maler steht vor Wand mit Farbstreifen

Anrühren der Farbe

Ein grundsätzlicher Hinweis für jede Farbe aus dem Farbeimer: Noch vor dem Anstrich ist diese gut anzurühren. Allerdings ist das sorgfältige Anrühren bei dunklen Wandfarben besonders wichtig, da hier einige Farbpigmente enthalten sind. So kann es sein, dass sich diese lediglich am Boden der Dose beziehungsweise an der Oberfläche abgesetzt haben.

Mithilfe des Anrührens erfolgt eine gleichmäßige Verteilung der Pigmente – folglich wird die Farbe später an der Wand nicht fleckig erscheinen.

Mehrmaliger Anstrich

So ungern die Arbeit nochmals gemacht wird: Vor allem bei dunkler Wandfarbe sind mehrere Anstriche einzuplanen. Ansonsten kann es passieren, dass die Oberfläche nicht gleichmäßig gedeckt ist. Während die Pigmente in der weißen Farbe für die Deckkraft zuständig sind, haben wiederum dunkle Farbtöne keine so hohe Deckkraft.

Stuckeffekt: Für eine gute Optik

Beim Streichen der Wand in einem dunklen Farbton ist an der oberen Wandkante ein weißer Streifen auszulassen. Dies erzielt den Effekt eines offeneren und größeren Raumes. Ist am Wandabschluss sogar weißer Stuck vorhanden, so sorgt dies nochmals für eine zusätzliche Begünstigung.

Tipp: Vor dem Anstrich die obere Kante mit einem breiten Kreppband bekleben – so wird dieser Teil dann weiß bleiben.

Lebendige Farben für Kontraste

Das Zusammenspiel von dunklen mit bunten oder hellen Farben sorgt für wunderbare Kontraste. Dabei gilt grundsätzlich: Je höher der Kontrast der Farben zueinander, desto besser strahlen die einzelnen Farben.

Entscheidet man sich gegen eine weitere hellere Farbe, so gibt es auch noch eine alternative Möglichkeit: Die Aufwertung der dunklen Wand mit bunten oder hellen Bildern.

 

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