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Teppiche reinigen – lieber professionell oder selbst?

Ganz klar, kleine Flecken kann man oft selbst entfernen. Man braucht dazu nur das richtige Reinigungsmittel und Tricks. Allerdings ist nicht immer das Ergebnis toll. Manche Fasern vertragen es gar nicht, wenn man daran herumschrubbt. Also klappt es leider nicht immer, alles selbst zu machen. Aber bevor man das gute Stück wegwirft, kann man noch versuchen den Teppich professionell reinigen zu lassen.

Kleine Flecken vom Teppich selbst enfernen – so gehts

Hans / Pixabay

So gut wie kein Teppichboden bleibt von Flecken verschont. Manche aber vertragen so einiges, andere sehen nach kurzer Zeit schmuddelig aus. Dann hat man entweder ein sehr empfindliches Stück erwischt oder auch die falsche Farbe. Teppiche, die nicht ganz unifarben sind sondern changierend oder ein Muster haben, vertragen viel eher mal einen Fleck.

Klar ist, dass so gut wie jeder Teppich und Teppichboden sehr viel aushalten muss. Schließlich laufen wir immer mit unseren Schuhen darüber und mit diesen waren wir vorher in der Küche beim Kochen oder auch im Keller. Nicht überall ist es piekefein sauber, so dass jeder Teppich schon so einiges an Schmutzpartikeln abbekommt, so dass nach ein paar Jahren einfach eine professionelle Reinigung von nöten ist.

Man findet in jeder Stadt eine professionelle Teppichreinigung, wie die Teppichwäscherei in Köln, die  auch sehr hochwertige und sehr empfindliche Teppiche so reinigt, dass sie aussehen wie neu. Einen solchen Service sollte man unbedingt nutzen, wenn man ein schönes, edles Stück zuhause hat. Hinterher kann man sich sehr über die frischen Farben und den weichen Flor freuen. Profis reinigen die Teppiche nämlich äußerst schonend und so, dass sich die Härchen wieder aufstellen können. Teppiche reinigen ist nämlich ähnlich wie Waschen von empfindlicher Wolle. Am besten vertragen Wollpullover Dampf, damit die Haare sich wieder aufstellen. Aber auch das Trocknen ist wichtig. und zuhause kann man große Flächen nicht so leicht trocknen lassen. So empfiehlt sich für empfindliche Kleidung genauso wie für den teuren Tipp, sich an Profis zu wenden.

Wie oft reinigt man einen Teppich? Zugegeben, meist tun wir das erst, wenn uns auffällt, dass der Teppich schmuddelig und fahl wirkt. Meist wollen wir dann aber lieber einen neuen kaufen. Aber das muss ja nicht sein! Alle 2 bis 4 Jahre sollte man seinen Teppich reinigen, zumindest dann, wenn er stark beansprucht wird.

Teppich reinigen – so gehts

Wer unbedingt sein gutes Stück selbst hin und wieder reinigen möchte, bekommt hier ein paar gute Tipps.

Zunächst muss man sich überlegen, aus welchem Material der Teppich ist. Daraufhin muss das Reinigungsmittel abgestimmt werden. Auch entscheidet sich dann ob man nass oder trocken reinigen will. Am besten man prüft das Putzmittel an einer Stelle, denn es kann sein, dass die Farben verbleichen.

Große Flecken oder einzelne Flecken entfernt man natürlich separat und vor einer großen Reinigung. Hierzu kauft man Spezialmittel. Oft helfen auch einfache Hausmittel wie Soda bei Gilbflecken oder Zitronensaft mit Salz bei Schimmel. Rotweinflecken gehen übrigens doch am besten mit modernem Oxyspray weg und nicht mit Salz!

Grundreinigung des Teppichs

Erst sollte man den Teppich gründlich absaugen und zwar intensiver als sonst. Dafür fährt man wirklich jede Stelle sorgfältig und langsam ab! Es nutzt nichts, schnell mit dem Sauger darüber zu fahren. Kleinere Teppiche kann man immer noch am besten im Freien ausklopfen und über eine Wäscheleine hängen.

Reinigen von Natur-Teppichen

Am empfindlichsten sind Teppiche aus Naturmaterialien wie Schafwolle oder Baumwolle. Schafwolle verfilzt schnell. Baumwollteppiche kann man besser trocken mit Teppichpulver reinigen als feucht. Hierzu verteilt man das Reinigungspulver überall auf den Teppich. Dann wird es einmassiert mit einem Schrubber oder einer Bürste. Aber nur leicht!

Das Pulver soll schön einwirken können, wie lange steht auf der Packung. Am Ende muss man den Teppich nur noch absaugen! Diese Behandlung kann man so oft wiederholen, bis das Reinigungspulver keinen Dreck mehr aufnimmt.

Mann reinigt Teppich im Meer

Will man einen großen Teppich richtig waschen, muss er auch gut trocknen können. Das geht meist nur in südlichen Ländern.andriukes / Pixabay

Reinigen von Kunstfaserteppichen

Diese Teppiche kann man meist nass reinigen. Dafür kann man sich oft auch bei Baumärkten oder Drogeriemärkten ein Teppichreinigungsgerät leihen. Einzelne Flecken entfernt man vorab mit entsprechenden Mitteln oder Sprays. Hierbei genau an die Anweisungen auf der Packung halten und den Fleck nicht schrubben, sondern abtupfen! Der Fleck soll nicht noch tiefer in das Gewebe eindringen und der Flor sollte geschont werden. Viele Mittel wirken wie Shampoos. Allerdings wird der Schaum dann relativ schnell wieder eingesaugt. Am Ende wird noch mal ordentlich abgesaugt um die Feuchtigkeit zu entziehen.

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Kerzenwachsflecken entfernen – nicht immer klappts

Viele Flecken sind für erfahrene Hausmänner und Hausfrauen heute gar kein Problem mehr. Wenn Rotwein und Kaffee euch nur ein müdes Lächeln entlocken, dann kommt ihr spätestens beim Thema Kerzenwachs ins Grübeln. Man sollte es nicht wie Rotwein entfernen, auch wenn der Fleck vielleicht schön rot ist.

Vor allem heißt es: Ruhe bewahren und den Fleck nicht sofort entfernen wollen. Das Wachs soll auskühlen und aushärten. Dann kann man schon vieles mit einem Messer abbröseln. Für den Rest gelten die alten Hausmittel Bügeleisen und Löschpapier. Das Bügeleisen erwärmt das Wachs wieder und das Löschpapier saugt beim Bügeln das Wachs auf. Das geht aber leider nicht mit allen Materialien! Manche Teppichflore schmilzen nämlich durch die Hitze. Daher ist es in vielen Fällen schon besser, einen Profi zu beauftragen.

Ab in die Waschmaschine?

Keine so gute Idee. Zwar gibt es mittlerweile Teppiche, die man so reinigen darf, allerdings sind sie extrem dünn. Normale Teppiche saugen sich viel zu voll und werden nur schwer trocken. Und wo sollen sie auch trocknen? Das Gewicht des Teppichs drückt jede Wäscheleine herunter.

 

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