Einrichtungsstile

Sich lieber individuell einrichten

Hin und wieder kommt er, der Koller, wenn man sich zuhause umsieht. Am liebsten möchte man alle Möbel rausschmeißen und die Wände neu streichen. Das ist auch kein Wunder, denn wir alle brauchen hin und wieder den Tapetenwechsel, der sich als fester Begriff für Veränderung und Wandel eingebürgert hat.

Eine neue Umgebung inspiriert, gibt neue Kraft und Energie und verändert auch mal die Persönlichkeit, wenn man schon lange etwas festgefahren ist. Auch wenn eine lange Beziehung beendet ist oder die Kinder aus dem Haus sind, tut eine Veränderung in der Einrichtung so richtig gut!

Weiß man schon mal, dass Neues her muss, ist der erste Schritt getan, aber dann marschiert man ins nächste Möbelhaus oder durchblättert die Kataloge, die mehrmals die Woche ins Haus flattern und schon ist es mit der Motivation vorbei, denn: Zurzeit sehen Inneneinrichtung, Sofas, Schlafzimmer und Küchen doch alle sehr ähnlich aus. Wo bleibt die Indivdualität? Wir ticken doch nicht alle gleich und es sollte nicht in jedem deutschen Wohnzimmer gleich aussehen. Klare, gerade Formen für Sofas sind zwar praktisch und schön – aber wollen wir alle die gleichen Sofas? Wo bleiben z.B. die verspielten Chesterfield-Sofas, die auch gemütlich sind?

Wer das Einerlei aus Katalogen und großen Möbelhäusern leid ist, muss sich im Web nach kleineren Shops und Anbietern umschauen. Auch Seiten wie Möbelideen.info bieten viel Inspiration zum Einrichten . Ebenso findet man auf Pinterest viel Anregung einfach selbst die Möbel umzugestalten oder ihr lasst euch alte Möbel neu bemalen.

Asiatische Einrichtungsstile im Trend

Neben dem sehr reduzierten skandinavischen Wohnstil findet man mittlerweile auch immer mehr asiatische Möbel und exotische Designs. Das gab es zwar schon früher mit dem Kolonialstil, aber heute ist er leichter und frischer geworden. Asiatische Möbel sind oft recht filigran gearbeitet, farbenfroh und mit Schmuckbeschlägen ausgestattet. Dieser spielerische Stil ist der absolute Gegensatz um Minimalismus, integriert sich aber oft erstaunlich gut in moderne Wohnungen. Es reicht meist eine solche Kommode oder ein großer Schrank um der Wohnung gehörig Flair zu verleihen. Zu viel solcher Stücke wirken allerdings erdrückend. Auch mit Accessoires wie asiatischen Lampen, Figuren mit viel Gold etc. muss man sparsam umgehen und es erfordert einiges an Geschick sie schön zu platzieren. Allgemein darf man heute verschiedene Stile ruhig mixen. Auch wenn die Möbelhäuser uns gerne vormachen, es muss alles Ton-in-Ton und in einem Stil eingerichtet sein. Das ist oft nicht gemütlich und jeder sollte doch seiner Einrichtung einen persönlichen Touch verleihen.

Shabby-Stil weiter gefragt

Auch der Shabby-Look ist weiter absolut beliebt. Es hat sich einfach eine richtige Fangemeinde für diesen Wohnstil entwickelt. Es gibt auch immer wieder neue Ideen, wie man ihn umsetzen kann und wie man mit einzelnen Accessoires spielen kann. Er kommt ebenfalls dem Trend zur Nachhaltigkeit zu Gute. Denn als Shabby-Fan schmeißt man nichts weg, man überlegt nur, wie man es neu anstreicht. Das Einfachste ist, alles in Weiß anzustreichen und mit bestimmten Techniken für den Shabby-Look zu sorgen. Beherrscht man dies, kann man Uhren, Wecker, Teekannen, Tabletts und allerlei Alltagsgegenstände so verschönern und oft an andere Shabby-Fans verkaufen. Shabby-Möbel sind nicht immer nur Weiß! Pastellfarben wie Rosa und Hellblau kommen heute dazu. In jedem Fall ist die Farbe Weiß aber meist eine gute Idee, wenn man z.B. alte dunkle Erbstücke hat, mit denen man einfach nichts anfangen kann. Streicht man sie mit Sorgfalt und Know-how Weiß an, passen sie sofort in moderne Einrichtungen.

 

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