Psychologie & Wohlfühlthemen im Wohnbereich: Wohnen mit allen Sinnen: Warum Düfte, Akustik und Haptik wichtiger sind als gedacht

ChatGPT-Bild: "Haptisches" Wohnzimmer mit Möbel aus unterschiedlichen Materialien

Düfte, Akustik und Haptik im Wohnraum? Zugegeben, denkt man da bestimmt nicht zuerst dran, wenn man ein neues Zuhause aussucht oder bezieht. Doch schlussendlich tragen Düfte, Akustik und Haptik maßgeblich dazu bei, dass man sich in den eigenen vier Wänden pudelwohl fühlt. Denn wer wohnt schon gerne neben einer Müllverbrennungsanlage, einem Schlachthof oder dem Fußballstadion?

Mit dem folgenden Post erweitern wir unsere Serie „Psychologie & Wohlfühlthemen im Wohnbereich“, und zeigen auf, was es mit Düften, Akustik und Haptik im Wohnraum auf sich hat. Weil alles davon natürlich Einfluss auf unser Wohlbefinden und unsere Psyche nimmt.

AKUSTIK

Wir alle wollen ausreichende Schalldämmung und unsere Ruhe daheim! Und wer neben einer dicht befahrenen Straße oder Zuggleisen lebt, umso mehr. Es ist wichtig, dass so wenig Lärm von draußen nach innen dringt, wie möglich, da sonst Schlaf- und Gesundheitsprobleme und Konzentrationsschwierigkeiten drohen. Der Wohnraum muss ruhig sein, ein Safe-Space sozusagen, wo du gut abschalten kannst und den Trubel draußen in der Welt für einen Moment vergisst.

Die Möbelplatzierung und Wohntextilien wie Decken, Vorhänge und Teppiche haben einen schallabsorbierenden Effekt. Hinzu kommen Akustikplatten, die verbaut werden können und die Echo und Nachhall reduzieren, und das Maß aller Dinge ist sowieso eine ordentliche, bauliche Schalldämmung im Vornherein. Sprich, solide abgedichtete Fenster und Türen, die den Lärm draußen lassen.

DÜFTE

Falls es in der Bude müffelt und man sich unwohl fühlt, ist es an der Zeit, mit Düften zu hantieren. Düfte beeinflussen unser emotionales Zentrum im Gehirn, was sich wiederum auf unsere Stimmung, unser Verhalten und unsere Erinnerung auswirkt.

ChatGPT-Bild: Raumdüfte, ätherische Öle und Kerzen

Mit Düften lässt sich der Schlaf verbessern, du kannst Stress abbauen, deine Konzentration fördern oder ein fabelhaftes Gefühl von Reinlichkeit verspüren, hast du gerade frisch geputzt und es riecht nach „Meister Proper“. Abgesehen davon, dass Düfte es vermögen, glücklich zu machen. Denk an Weihnachten und die charakteristischen Gerüche wie Zimt, Tanne und Lebkuchen, die ein wohlig-warmes Gefühl und Heißhunger auf Vanillekipferl in dir erzeugen.

Zitrus wirkt belebend. Lavendel und Kamille sind stressreduzierend. Rosmarin und Eukalyptus regen den Geist an und Pfefferminze hilft bei Erschöpfung. Um ein paar wohl duftende Beispiele zu nennen, mit denen sich nicht bloß der Muff, sondern mitunter die schlechte Laune vertreiben lässt.

HAPTIK

Haptik hat mit dem Tastsinn zu tun. Im Wohnraum bedeutet es konkret, dass verschiedene Materialien und Oberflächen das Wohlbefinden beeinflussen. Textilien wie Baumwolle und Samt sorgen für Wärme und Behaglichkeit. Holz wirkt einladend, während glatte Oberflächen wie Metall und Kunststoff einen modernen, edgy und coolen Eindruck geben.

ChatGPT-Bild: "Haptisches", farbenfrohes Wohnzimmer mit Möbel aus unterschiedlichen Materialien

Die Mischung macht das Gift. Wer den gesamten Wohnraum mit rauen oder harten Materialien zupflastert, wird schnell erkennen, dass die Räumlichkeiten kalt wirken. Aus diesem Grund ist es ratsam, mit Materialien zu variieren. Textilien, Holz, Naturfasern und gerne auch Alternativen wie Kunstleder, Filz, Beton oder Kork finden im Wohnraum ihren berechtigten Einsatz.

Im Grunde ist es leichter, das Zuhause „haptisch“ zu gestalten, als sich strikt und stur auf spezifische Materialien zu fokussieren. Möbel und Wohnaccessoires aller Art können im Wohnraum bedenkenlos platziert werden, unabhängig vom Material. Hauptsache, es ist stimmig, gefällt und fühlt sich am Ende gut an.

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Silly

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