Der skandinavische Wohnstil: Beruhigt die Sinne und ist immer schick

Sowohl skandinavische Mode als auch skandinavischer Wohnstil sind absolut beliebt. Beide Bereiche bieten zum einen hohen Komfort und zum anderen einen besonderen Chic. Man kann einfach nichts falsch machen, wenn man auf skandinavischen Stil setzt.

Der skandinavische Wohnstil ist für sein schlichtes, funktionales Design und seine gemütliche Atmosphäre bekannt. Seinen Ursprung hat er wie die Bezeichnung schon sagt aus Schweden, Norwegen, Dänemark und Finnland. Was macht den skandinavischen Wohnstil aus?

  1. Helle Farben: Skandinavische Innenräume sind in der Regel von hellen Farben wie Weiß, Grau, hellem Braun und hellen Pastelltönen dominiert. Diese Farbpalette schafft eine helle, luftige und offene Atmosphäre.
  2. Natürliche Materialien: Der Einsatz von natürlichen Materialien wie Holz, Leinen, Wolle, Leder und Fellen ist ein Markenzeichen des skandinavischen Stils. Holzböden, Holzmöbel und Accessoires aus natürlichen Materialien tragen zur Wärme und Gemütlichkeit bei.
  3. Schlichte Möbel: Die Möbel im skandinavischen Stil zeichnen sich durch minimalistisches und funktionales Design aus. Sie sind oft schlank, ohne überflüssigen Schnickschnack.
  4. Gemütlichkeit: Trotz der Einfachheit in Design und Dekor legt der skandinavische Stil großen Wert auf Gemütlichkeit. Dicke Teppiche, weiche Decken und bequeme Kissen sind häufige Elemente, die dazu beitragen, eine einladende und warme Atmosphäre zu schaffen.
  5. Minimalismus: Der skandinavische Stil betont die Reduktion auf das Wesentliche. Die Einrichtung ist aufgeräumt und funktional, ohne übermäßige Dekoration oder überladene Räume.
  6. Natürliches Licht: Große Fenster und helle Vorhänge sorgen für ausreichend Tageslicht und tragen zur hellen und freundlichen Atmosphäre bei.

 

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Skandinavische Dekoration: Grundelemente

Auch die skandinavische Deko ist zurückhaltend, aber dafür sehr effektvoll. Vasen sind zum Beispiel eher skulptural statt pompös. Die Formsprache im Design ist immer wichtig. Vor allem übertreibt man es nicht mit Deko, sondern wählt einzelne Teile, die man gekonnt platziert. Kerzen sind wichtig, aber auch nicht zu viele davon. Pflanzen lieben die Skandinavier, stellen sie sogar in der Küche auf die Arbeitsplatte.

Muster sind oft nordisch und geometrisch, man findet selten florale Muster oder Verschnörkeltes. Trotz allem kann man aber alte Vintage-Möbel gut in den skandinavischen Stil integrieren. Kunst und Illustrationen sind im hohen Norden ebenfalls sehr beliebt. Aber hier sieht man keine alten Meister wie Rembrandt und co, sondern futuristische Werke.

Wer seine Wohnung umgestalten will und auch den trendigen Skandi Chic haben, der muss auf einige Aspekte achten. Zunächst mal muss die Farbe der Wände und Möbel gewählt sein. Weiß, Grau und Pastellfarben sind beliebt, denn sie machen die Wohnung immer hell, was im hohen Norden mit den vielen dunklen Tagen sehr wichtig ist. In Schweden liebt man traditionell auch viel Rot zum Weiß, aber beim modernen Scandi Chic spielt Rot eigentlich keine Rolle mehr.

Echte skandinavische Möbel bestehen aus Holz, denn man hat dort oben viel Holz zur Verfügung. Das Holz sollte unbehandelt aussehen und am besten hell sein, mit sichtbarer Maserung. Die Möbel haben immer eine klare Formsprache ohne Verzierungen. Hat man diese Basics gewählt, geht es an die Textilien, die auch eine sehr wichtige Rolle spielen. Gemütlichkeit ist nämlich Trumpf im Norden, weil man es zuhause kuschelig und “Hygge” haben will, während es draußen oft sehr kalt ist. Leinen und echte Wolle sind gute Materialien. Grobstrick ist immer eine gut Idee.

 

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Helle Vorhänge und Jalousien sind ein Muss. Kerzen und Windlichter sorgen zusätzlich zu gut ausgewählten, ebenfalls minimalistischen Leuchten für eine gemütlich helle Atmosphäre. Grüne Zimmerpflanzen kann man auch im Norden das ganze Jahr über wachsen lassen und das ist wichtig, sie geben Frische und Leben in die Einrichtung. Die Textilien dürfen Muster haben, müssen aber nicht. Gut passen grafische Muster, typisch nordische Designs.

Als Accessoires kann man Körbe und Dekoratives aus Stroh, Bast, Ton, Glas, Steingut wählen. Schlichte Bilderrahmen in Weiß, Hellbraun, Grau oder Schwarz sind typisch für den Scandi-Chic. Gerne hängt man Bilderrahmen mit kunstvollen Schriftzügen aus und erstellt ganze Collagen aus Bildern.

Die Farbe Schwarz in der Einrichtung ist übrigens nicht tabu im Scandi-Stil, aber sie wurde bislang sehr akzentuiert eingesetzt, wird aber immer stärker und in manchen Einrichtungen sogar vorherrschend. Es gibt auch schwarze Weihnachtssterne. Schwarze Stühle als Möbel und Sofas mit schwarzem Gestell oder schwarzem Gestell passen weiterhin super zu hellen Tönen.

 

 

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Aktualisiert am 19. Juni 2024 21:43

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Eine Antwort

  1. mario sagt:

    danke für die tollen tips! ich möchte mir selbst einen skandinavischen stil zuhause zulegen, bin aber unsicher. es ist gar nicht so leicht, den kitsch rauzuhalten und alles minimalistisch zu gestalten. der post gibt einen guten rundum überblick

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