Einrichtungsstipps

Zimmer umstellen – aber wie?

Wir kennen das alle – hin und wieder will man sein Wohnräume neu einrichten bzw. die Möbel umstellen, aber wie? Hier sollte man nicht planlos vorgehen, sondern geschickt, um mehr von seinem Raum zu haben.

Oft wissen wir gar nicht, was für Fehler wir beim Einrichten machen oder gemacht haben. Wir nutzen unsere Räume nicht effizient und wir akzeptieren die Räume einfach so, wie wir sie mal vor Jahren eingerichtet haben.

Meist kann man aber mit ein paar Tricks, mehr Licht und Platz schaffen. Natürlich gibt es immer bessere Stauraumlösungen für jede Ecke der Wohnung. Aber auch immer mehr clever gebaute Schränke oder Sideboards. Die Möbel-Industrie weiß, dass wir am meisten Platz haben wollen, damit nicht so viel herumsteht.

Daher sollte man nicht zu lange an seinen alten Schränken hängen, sondern sich moderne Wohnraumlösungen anschauen und sich in Möbelhäusern inspirieren lassen. Auch Raumtrenner sind eine schicke Möglichkeit, einen Raum völlig neu zu gestalten. Diese kann man gleichzeitig als Regal nutzen. Ebenfalls schick sind Trennvorhänge in Räumen, die zum Beispiel den Arbeitsbereich vom Schlafbereich abtrennen können. Eine solche optische Trennung ist sehr hilfreich, wenn es um Konzentration und Entspannung geht. Gerade wer viel im Home-Office arbeitet und natürlich kein eigenes Arbeitszimmer zuhause hat, der sollte den Arbeitsbereich abtrennen.

Ein einfacher Ecktisch als Arbeitsbereich. Diese Ecke lässt sich optisch vom Raum noch trennen, durch Raumteiler oder Vorhänge. ricardorv30 / Pixabay

Raumteiler helfen große und kleine Räume ganz individuell aufzuteilen. caramel / Pixabay

Wer es einmal ausprobiert hat, wird feststellen: Hinter einem hübschen Vorhang oder in einer geschützten Ecke im Raum fällt es viel leichter zu arbeiten und sich zu konzentrieren, als wenn der Schreibtisch in einen großen Raum zeigt und man von seiner Umgebung abgelenkt wird.

Doch natürlich ist das auch eine Typfrage. Wichtig ist vor allem, dass der Arbeitsbereich genug Licht hat. Hier helfen Tageslichtlampen in dunklen Ecken gut nach und sie wirken sehr gemütlich, wenn man sie etwa mit gelbem oder orangen Lampenschirm ausstattet.

Räume geschickt einrichten – für mehr Wohlbefinden

Vollgestopfte Räume sind nicht gut für die Psyche. Wir brauchen einfach in unseren Wohnräumen optische Anreize, schöne Ecken, einladende Bereiche und eben nicht nur zugestellte Flächen. Die Möbel sollten aber in der Größe dem jeweiligen Raum angepasst sein. Eine riesengroße Polstergarnitur etwa kann ein kleines Wohnzimmer regelrecht erschlagen. Hier kann man schlankere Varianten wählen.

Hat man im Schlafzimmer ein Platzproblem, so gibt es heute moderne Klappbetten, die an Komfort nichts mehr einbüßen. Sie sind tagsüber absolut unauffällig und nachts hat man ein ganz normales Bett zur Verfügung. Das ist natürlich auch für Gästezimmer die ideale Lösung.

Manchmal weiß man gar nicht, dass man sich viel wohler fühlen könnte, wenn man anders eingerichtet werden. Der Auslöser für Müdigkeit und depressive Gedanken können ja schon alleine die falschen Farben und altmodische Möbel sein. Nicht jeder ist für Neues bereit und möchte Veränderung, obwohl diese meist gesünder ist.

Wer absolutes Wohlbefinden in den eigenen vier Wänden anstrebt, der sollte sich mit Feng Sui beschäftigen. Diese daostische Harmonielehre hilft, Unwohlgefühle zu beseitigen. Wer meint, das ist Hokuspokus und es wäre nichts dabei, sollte sich einmal eine richtig dunkle, zugestellte Wohnung mit sehr altmodisch, nicht zusammenpassenden Möbeln vorstellen. Kann man sich hier wohl fühlen, frei atmen und ist leistungsfähig? Eher nicht! Und so krass wie dieses Beispiel gewählt ist, so bedeutsam ist Feng Shui auch in weniger auffälligen Beispielen.

Man richtet die Wohnungen so ein, dass gute, positive Energie gut fließen kann und negative ausgeleitet. Alles ist hell und offen. Es gibt keine bedrückenden Ecken. Mehr zu Feng Shui Chi in Wohnräumen.

Eine Einrichtung nach dieser jahrtausendealten Lehre kann sehr viel Positives im eigenen Leben bewirken. Man atmet wieder auf, schöpft neue Kraft und Energie und Beschwerden verschwinden wieder.

Farbpsychologie – die Macht der Farben nicht unterschätzen

Auch die Kraft der Farben in der eigenen Wohnung sollte nicht unterschätzt werden. Hier sollte man sich nicht von Trends verleiten lassen, eine Farbe zu wählen, die Unbehagen auslöst. Auch sollte man nicht danach gehen, was einfach schick ist, sondern was einem dauerhaft gut tut. Eine schwarze Küche etwa ist nicht jedermanns Sache.

Farben wie Rot und Orange wirken sehr anregend, können aber auch Unruhe auslösen. Wer es immer gerne ruhig und kühl haben möchte, auch weil er abends runterkommen möchte vom Alltagsstress, der ist mit Blau als Wohnfarbe gut beraten.

Hat man eine Lieblingsfarbe, so sollte doch wohl klar sein, dass diese eine wichtige Rolle in der eigenen Wohnung spielen darf! Wir denken beim Einrichten leider zu sehr daran, was cool oder schick wirken könnte, was im Trend ist und was beeindrucken könnte. Viel wichtiger ist unser eigener Geschmack und unser persönliches Wohlbefinden!

 

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