Wie das Eigenheim vor der Reise „urlaubssicher“ machen?

Weihnachten ist nicht bloß eine wunderbar besinnliche Zeit, sondern ebenso Einbrecher haben Hochsaison. Und wer in den nächsten zwei Monaten vereist, beachtet am besten unsere Checkliste. Wir zeigen auf, was es zu beachten gilt, um das Eigenheim „urlaubssicher“ zu machen.
EINBRECHER
Wer keine freundlichen Nachbarn hat, die die Pflanzen gießen und die Katze füttern, wendet sich Smart-Home-Produkten zu. Vorzugsweise steuerbar mit Apps. Lichtsysteme, Lautsprecher, Steckdosen, Rollläden, Kameras und Türschlösser. Der Markt ist breit gefächert, und längst sind nützliche Gadgets selbst für wenig Geld zu haben, die aus der Ferne gesteuert werden. Damit bringt man Leben in die Bude, obwohl eigentlich keiner daheim ist.
Fenster und Türen müssen vor der Abreise fest verschlossen sein. Du willst es Einbrechern ja nicht unnötig leicht machen, oder?
Wer länger wegfährt, ist gut daran, die Post temporär einlagern zu lassen oder jemanden zu fragen, der den Briefkasten leert. Denn ein überquellender Briefkasten fungiert durchaus als Einladung für Einbrecher. Selbiges gilt für Zeitschriftenabonnements, die vorübergehend abbestellt werden, damit sich nichts davon stapelt.
Auf Social-Media öffentlich breitzutreten, dass man in den Urlaub fährt, ist keine gute Idee. Dass das Eigenheim leersteht, solltest du demnach für dich behalten beziehungsweise nur mit vertrauten Personen teilen.
HEIZUNG
Wer im Winter vereist, stellt die Heizung am besten nicht komplett ab. 17°C im Schnitt sind ausreichend, damit keine Rohre einfrieren und vielleicht platzen.
Unglücklicherweise ist in nächster Zeit keine Entlastung zu erwarten, kommen wir auf Heizkosten zu sprechen, wie der Artikel Prognose: Heizsaison 2024 auf unserer Plattform aufzeigt. Doch geringfügig zu heizen bei Abwesenheit ist definitiv besser als Rohre erneuern zu müssen.
ELEKTRISCHE GERÄTE
Wer auf Achse ist, und überhaupt keinen Strombedarf hat, kann die Hauptsicherung abdrehen. Sonst sollten aber zumindest jene elektrischen Geräte, die keiner Versorgung bedürfen, vom Netz genommen werden, da das verständlicherweise Strom spart.
Und wer nicht mal den Kühlschrank benötigt, taut diesen ab, zieht den Stecker und lässt die Türen offen. Selbiges gilt für Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner. Die Türen öffnen, weil das Schimmelbildung vorbeugt.
PFLANZEN
Pflanzen brauchen Wasser. Und zum Gießen bieten sich entweder Menschen an, die diesen Job temporär übernehmen, oder man greift zu automatischen Bewässerungssystemen.
Es ist zudem hilfreich, werden die Pflanzen alle in einem Raum gesammelt, falls von Menschen gegossen wird. So wird kein Pflänzchen übersehen oder falsch gewässert.
LEBENSMITTEL
Den Kühlschrank zu organisieren, ist ein Muss, begibt man sich auf Reisen. Verderbliche Lebensmittel werden aussortiert.
Außerdem die Mülleimer nicht vergessen! Denn mitunter diese müssen geleert sein, damit sich keine schrecklichen Gerüche bilden, die einen bei der Heimkehr begrüßen.
ZUSAMMENFASSUNG
- Sind die Pflanzen ausreichend versorgt?
- Sind die Mülleimer geleert?
- Sind der Kühlschrank und die Gefriertruhe in Ordnung, was Lebensmittel betrifft?
- Ist die Situation mit der Post geregelt?
- Sind die Türen und Fenster geschlossen?
- Stehen die Türen der Waschmaschine und der Spülmaschine offen?
- Sind die Elektrogeräte vom Stromnetz getrennt?
- Sind die Smart-Home-Produkte ordentlich eingestellt beziehungsweise die menschlichen Aufpasser ausreichend informiert?
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