Hautflügler: Wie man Bienen, Wespen, Hornissen und Hummeln sanft loswird

Sogenannte Hautflügler wie Hummeln, Bienen, Wespen und Hornissen sind unermesslich wichtig für unsere Natur und das Ökosystem, und jedes Tierchen erfüllt gewissenhaft seine Aufgabe. Insekten werden zunehmend weniger, der globalen Erwärmung und nicht zuletzt der Menschheit geschuldet, und daher müssen sie um jeden Preis geschützt werden.

Da jedoch der Frühling in vollem Gange ist, ist es verständlich, dass man keinen Bock darauf hat, dass sich Bienen am Balkon in der Schilfrohrsichtschutzmatte einnisten oder Wespen ihre Kids in der Hausmauer großziehen.

Ein einzelner, frecher Hautflügler, der sich mal am Gartentisch breitmacht und den dort stehenden Kuchen verputzt, ist kein Problem. Anders sieht es hingegen mit großen Populationen aus, die sich in unseren Heimen ansiedeln wollen und die uns gegebenenfalls gefährlich werden können.

Herumschwirrende Comic-Biene

Wie also Hautflügler loswerden, und das ohne ihnen auch bloß ein Haar zu krümmen? Der folgende Artikel gibt Aufschluss darüber.

ALLGEMEINE TIPPS

Wer nicht will, dass Insekten durch Fenster und Türen eindringen, ist gut beraten mit Insektennetzen. Diese gibt es in allen möglichen Ausführungen, Qualitäten und Preisklassen, und sie stellen einen probaten Schutz dar. Nicht nur für Bienen, Wespen und so weiter, sondern ebenso für hungrige Stechmücken, die superlästig sind.

Allem voran Hautflügler stehen auf Löcher und Öffnungen. Während Schilfrohr beispielsweise mitunter ein natürlicher Nistplatz für Bienen ist, können Wespen wiederum die Hausmauer ins Visier nehmen und diese als ihr neues Zuhause beziehen. Sprich, Wespennester in Mauern sind keine Seltenheit, und da muss in der Regel der Profi ran.

Häufig hilft es, kleine Löcher zu schließen oder temporär abzuhängen, um das Problem in den Griff zu kriegen. Wichtig ist dabei lediglich, sicherzustellen, dass die Insekten keinesfalls zu Schaden kommen. Vertreibung und Nistplätze unattraktiv zu machen, auf dass sie abzischen, ist das Ziel.

Insektenhotels sind eine coole Methode, um Populationen umzuleiten. Man kann sie in etlichen Variationen kaufen oder bastelt sie selbst mithilfe von DIY-Anleitungen im Netz.

WIE HAUTFLÜGLER VERTREIBEN?

Hautflügler hassen ätherische Öle und Rauch macht sie high. Sie einzurauchen ist dementsprechend nicht des Rätsels Lösung, dafür aber sie mit intensiven Gerüchen zu verjagen. Speziell Lavendel, Zitrus, Teebaum, Kaffee, Nelken und Basilikum sind ihr Endgegner, egal ob als Pflanze oder Öl, und damit konfrontiert, suchen sie schnell das Weite. “Da, wo es stinkt, bleiben wir nicht“, denken sich die Insekten, und somit ist dieser sanfte Tipp fabelhaft, da er niemandem großartig wehtut.

Rauch vertreibt Hautflügler zwar nicht wirklich, doch er beruhigt sie. Wer demnach ätherische Öle und Rauch miteinander verbindet, kann mit relaxten Insekten rechnen, die in Frieden die Fliege machen.

Zu kaufen gibt es allerhand Insektizide, ob zur Verschreckung oder Ermordung, wobei Hausmittel wie die soeben erwähnten ätherischen Öle immer der erste Versuch sein müssen. Wer sich nichtsdestotrotz für gekaufte Produkte entscheidet, sollte zumindest das Kleingedruckte lesen, um über Vorgänge und Auswirkungen genauestens im Bilde zu sein. Denn wer mit Chemie hantiert, muss vorsichtig sein und hat eine gewisse Verantwortung für unsere Umwelt. Hautflügler etwa zu vertreiben, indem man sie tötet, ist ein absolutes No-Go.

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Eine Antwort

  1. bienenfreund sagt:

    hilfreich! ich hatte ein ähnliches problem am balkon. ich schrieb in ein forum und 10 leute haben sich gleich auf mich gestürzt und mir gesagt das ich den bienen kein haar krümmen darf wie du sagst. das war auch nicht meine absicht. ich wollte sie nur vertreiben

    ich habe 2 hunde. bienenschwärme am balkon sind also echt gefährlich. ich habe sie vertreiben können indem ich decken über das schilfrohr gelegt habe für 2 wochen. die sind bei uns zum glück nur am tag gekommen und haben nicht im schilffrohr gewohnt. außerdem habe ich lavendel auf den balkon gestellt. sind jetzt alle weg

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